Eins von zwei abgeliefert!

UTMB 2017

Ein wenig ist es wie die Weltmeisterschaft des Trailrunning. In jedem Fall trifft sich jedes Jahr Ende August alles was Rang und Namen im Trailrunning hat in Chamonix und es wird in den verschiedenen Wettbewerben teilweise bzw. komplett um den Mont Blanc gerannt. Logisch, dass ich auch dabei war. 😉
2013 war ich bereits dort. Es ist toll an diesem Wochenende in diesem Ort zu sein, toll viele Freunde zu treffen, sich auszutauschen, zu quatschen, neue Leute kennenzulernen. Das allein ist schon wunderschön. Aber die ganze Athmosphäre im Ort ist einfach unbeschreiblich. Schon auf der Herfahrt kam dieses wunderbare Gefühl einer leichten positiven Anspannung auf den bevorstehenden großen Wettkampf und gleichzeitig doch das Ding gedanklich (wieder) im Griff zu haben. Auf den Wegen in Chamonix verstärkte sich das noch mächtig. Mit einem dicken Grinsen im Gesicht lief ich über die Messe und zur Startnummernausgabe. Shoppen brauchte ich nicht. Ich hatte alles anbei.
Jetzt nach dem Lauf bin icham Grübeln, wen ich alles vor dem Lauf noch getroffen habe und wen erst danach. Puh, da ist doch einiges ziemlich automatisiert abgelaufen. Ganz bekomme ich es nicht mehr zusammen. 😉 Da war der Kopf doch stärker auf das Wesentliche fokusiert, als gedacht.
Das Bierchen zum Einschlafen am Donnerstag habe ich jedenfalls nicht wie geplant mit Klaus getrunken, sondern in der „BOA-Casa“ (https://www.facebook.com/trailbeard/). Das war wirklich eine wunderbare Einstimmung auf das Folgende! Danke Floh und all die anderen. Nachdem ich mich auf die Dialekte eingehört hatte, konnte ich dann auch der Kommunikation weitgehend folgen. 😉 Als ich dann im Schlafsack lag fiel mir wieder ein, dass da noch was war. Sorry nochmal. Zu viele Dinge verarbeitet der Kopf dann irgendwie doch nicht mehr.
Die Nacht zum Freitag habe ich aber bestens geschlafen!
Obwohl der letzte lange Wettkampf doch zwei Donnerstage zurückliegt, war alles gepackt und lag bereit. Startnummern holen, Pflichtausrüstung kontrollieren war bereits am Donnerstag erledigt. Das ging diesmal extrem flott. Den Freitagvormittag packte ich das Dropbag für Courmayeur und sortierte die bereitliegenden Wettkampfsachen. Mittags ging es zur Pastaparty und im Anschluß noch ne Runde Schlummern. 18:30Uhr sollte Start sein. Eine reichliche Stunde vorher stand ich auf, zog die Laufklamotten an und ging in aller Ruhe zum Start. In mir war völlige Entspannung. Vorbereitet war ich gut, tiefenregeneriert, der Rücken war wieder absolut in Takt. Was sollte passieren? Es war einfach alles getan. Da muß man nicht nur ruhig sein, sondern kann diese Ruhe auch ausstrahlen.
Vom letzten Mal kannte ich noch ganz gut die Lokalität um den Start. Entsprechend kam ich zwar erst vielleicht 15min vor dem Start dort an, stand dann aber doch „plötzlich“ vielleicht 20m von der Startlinie entfernt noch im direkten Startkorridor – und das ohne drängeln. 😉
Die Athmosphäre am Start war schon klasse. Aber was dann beim Rauslaufen im Ort war, erzeugte Gänsehaut. Haben die Leute da einen Alarm gemacht. Und nicht nur in Chamonix war das so. Auch in anderen Orten, mitten im Wald oder im Dunkeln bei Kälte und Wind oben auf dem Berg standen Leute und applaudierten. Der Hammer! Es kam einem manchmal so vor wie bei der Tour de France – und wir waren die „Fahrer“. Herrlich.
Mein Ziel für den UTMB war so entspannt wie möglich anzukommen, um möglichst schnell wieder so weit auf dem Damm zu sein, dass der Tor des Geants dann auch laufen kann. Soso, entspannt also. 170km, knapp 10000Hm und dann entspannt ankommen. Ja, genauso.
Der Respekt vor diesem Doppel war, ist groß. Entsprechend hielt sich auch das Dembo auf den ersten Kilometern im Rahmen. Sehr schön kann man das auch an der Entwicklung der Platzierung über das Rennen sehen:

UTMB2017_Ranking

Von La Delevret (km14) bis Saint-Gervais (km21) sind ordentlich Leute den Berg runter an mir vorbei. Nicht schlimm. Wie ein Mantra holte ich mir immer wieder mein Ziel vor Augen, justierte das Dembo belastungsrelevant, genoß einfach den Beginn des Laufes, die Leute, die Zuschauer, die Gegend. Das Laufen war entspannt. So, wie es halt auch sein sollte. Selten ging der Blick auf die Uhr. Was da stand war mir eigentlich ziemlich egal. Wichtig war, wie es sich anfühlte. Und das wurde irgendwie immer besser. Hochzu hörte ich zwar teilweise den Puls im Ohr schlagen. Aber die Belastung in den Beinen war nicht so stark, der Rhytmus war da. Es lief einfach. Runterwärts lief ich so, dass die Oberschenkel nicht zu stark geschrottet werden, rundes Abrollen in angenehmem Dembo – immer weit weg vom Anschlag.
Gleich am ersten VP wurde die Verpflegung getestet. Wurst und Käse ging gar nicht. Gefühlt ging das gleich auf den Magen. Das wird nix für den Rest der Strecke. Die Brühe war (mir) zwar überall zu kräftig. aber da sie auch meist zu heiß war, konnte man super etwas Wasser drauf kippen und dann ging das auch – ist ja ein Lauf und keine Gourmetveranstaltung. Das System war von VP zu VP eigentlich immer das selbe: Hungrig ankommen, Auffüllen mit Brühe und den Fadennudeln darin. Mit etwas Melone verfeinern und gesättigt weiterziehen. Irgendwann war die Suppe durch und ich überlegte, ob ich mit ner Pellkartoffel, die ich anbei hatte, nachfüttern muß, oder ob es auch bis zum nächsten VP noch reicht. Dann rechnete ich hoch wie viele Kartoffeln ich dabei hatte, wie weit es noch nach Courmayeur zum Dropbag war, wo weitere Kartoffeln warteten und entschied dann eine zu futtern oder eben den Kohldampf bis zum nächsten VP mit Wasser zu drosseln. Ich glaube ich bin an jedem VP hungrig angekommen… 😉
Hier und da schob ich noch ein Gel nach, um den einen oder anderen An- oder Abstieg einfach flüssiger Laufen zu können. In Summe waren das aber nur drei oder vier Gels auf die Gesamtdistanz.
Schon nach dem ersten Berg hatte ich die Routine gefunden. Jetzt hieß es einfach laufen lassen. In der Dunkelheit zieht der Lauf einfach an einem vorbei. Man nimmt unterwegs die Leute an der Strecke und die Stimmung auf. Über weite Strecken ist man einfach nur damit beschäftigt sich eben nicht an anderen, sondern an sich selbst und dem jeweiligen Gelände zu orientieren. Immer mal traf man einen Deutschen schnackte ne Runde. meist war das aber nur kurz, da sie runterwärts weg waren oder ich hochzu.
Trotz Nacht erkannte ich manches wieder und wußte an anderer Stelle, dass ich da noch nie war, die Strecke anders als 2013 verlaufen sein mußte.
Bis Courmayeur lief es wunderbar. Ich beschloß mir aber dort mehr Zeit zum Essen zu lassen. Es sollte einmal weiter als nur bis zum nächsten VP in Bertone halten.
Bei der Gelegenheit habe ich mir jetzt im Nachgang einmal angesehen, wieviel Zeit ich in den VPs zugebracht habe, wo der Ein- und Ausgang festgehalten ist. Das summiert sich auf 125min! Irre! In Les Chapieux ging es noch mit 9min. Courmayeur waren dann mal eben 39min. Aber auch La Fouly und Champex Lac schlagen mit 22 bzw. 27min zu buche. Aber zurück nach Courmayeur:
Wieder raus aus dem VP kam „TOR-Fieber“ auf. Der VP ist im Sportcentrum, wo beim TOR die Startnummernausgabe etc. ist. Von da sind es nur noch ein paar Meter und es geht auf die letzten Meter des TOR! Ein paar Treppen hoch und ich kann das Ziel des TOR förmlich sehen, laufe die letzte Kurve nun aber nach oben. Ab hier geht der UTMB 13km bis Bonatti exakt die TOR-Strecke – nur entgegengesetzt. Sehr genau schaute ich mir den Weg nach Bertone und dann das Auf und Ab nach Bonatti an. Bis Ende nächster Woche würde ich mir das merken können. Bonatti und Bertone liegen etwa auf gleicher Höhe. Man könnte meinen es ist flach dazwischen. Ist es ja quasi auch – nur eben nicht mehr ganz so nach 320km. Was hatte ich 2014 diese Meter von Bonatti nach Bertone verflucht. Was hatte ich Bertone ersehnt und kam gefühlt nie da an. Jetzt weiß ich wieder warum. Es geht ab Bonatti janz leicht runter, dann etwas hüglig und zum Schluß  nach Bertone tendenziell eher leicht hoch. Klar, dass einem das den Nerv raubt, wenn man meint es müsse mal irgendwie nur grade oder runter gehen.
Bei meinem letzten UTMB 2013 war diese Strecke ätzend. Ich konnte in Courmayeur wegen Magenproblemen nichts essen und bin da über weite Strecken mit „Flasche leer“ nur gewandert. Diesmal war es umgedreht. Ich hatte voll aufgetankt, war quasi beim Loslaufen in Courmayeur wieder voll regeneriert und es lief bombig. Schon hoch nach Bertone machte das Hochziehen einen heiden Spaß. Aber Bertone lief es dann wie geschnitten Brot. Einfach herrlich flog ich (gefühlt!) den Trail entlang. Hach, war das schön!
Kurz vor Bonatti schaute ich dann mal auf die Uhr und begann hochzurechen. 96km waren lt. Garmin weg. Reichlich 70km fehlten also noch. Und es waren gerade erst 15h um. OK, da wußte ich nicht, dass Bonatti erst km90 ist und ich am Ende statt 170km 176km auf der Garmin stehen haben sollte. Aber egal. Das roch basierend auf den Daten der Garmin verflucht nach 30h oder gar weniger. Keine gute Idee für den TOR im Anschluß! Es ging mir zwar wunderbar. Aber zum einen muß man bei einem Ultra da nichts drauf geben. Das geht vorbei. Und zum anderen wollte ich aber gerade das Gefühl so lange als möglich erhalten. Also einen, besser zwei Gänge raus und in aller Ruhe weiter ziehen. Janz gemütlich ging es nun hoch zum höchsten Punkt der Strecke, dem Grand Col Ferret. Witziger Weise überholte mich dabei keiner. Sehr lustig. Aber dann im Abstieg nach La Fouly kamen viele, an denen ich doch gerade erst vorbeigeflogen bin wieder angeballert und waren auch sehr schnell verschwunden. Normal hätte ich hier weiter Druck gemacht, vermutlich die Oberschnekel hier schon angeschrottet. Aber das war gar nicht schlimm! Janz gelassen ließ ich sie ziehen, war selbst über mich erstaunt. Das geht! Man muß nur genug Schiß vor dem folgenden TOR haben! 😉
La Fouly. In Ruhe was Futtern und weiter. Ab hier wollte ich unbedingt bis zum Schlußanstieg nach Champex Lac, dem nächsten VP, laufen. 2013 war das eine Qual. Es geht nur runter oder flach und doch war es mühselig. Diesmal lief ich mit einem Schweizer, der aus der Ecke kam und wir waren uns beide einig, unterhielten uns und liefen. Allerdings ließ ich dann doch kurz vor dem Anstieg bereits abreißen. Ich wollte mich schließlich nicht doch noch kaputt spielen.
Hochwärts wurde es jetzt immer matschiger. Zum Glück wußte ich da noch nicht, dass uns das die letzten 50km über weite Strecken begleiten würde.
Ab Champex Lac war der „Rest“ eigentlich durchweg nur noch ein Durchhalten für den Kopf. Berghoch ging immer gut und Bergab ließ ich es sehr sachte angehen, um die Oberschnekel zu schonen. Nein, die durften nix abbekommen! Teilweise war der Abstieg aber (für mich) auch gar nicht schneller zu bewältigen, weil es nur einfach schlammig war. Halt, nach Trient habe ich mich an einen Franzosen gehangen, der schon etwas eckig lief, aber kontinuierlich (langsam) abwärts lief. Da konnte und wollte ich dran bleiben. Allein wäre ich langsamer da runter. Hinter Trient hoch lief ich erst allein. Mann, waren das steile Serpentinen. Das war schon noch mal ne Nummer! So schwer hatte ich das echt nicht mehr im Kopf. Im Laufe des Hochwuchtens kam von hinten einer, der aber nicht vorbei wollte. Oben sah ich dann, dass es der Franzose war. Sehr schick! Nur runter nach Vallorcine kam ich nicht mehr mit ihm mit,wollte nicht. Das war da oben einfach nicht mein Terrain. Ich war mal ganz gut im Skilanglauf. Aber Skiabfahrt habe ich nie gelernt und der Schlamm ließ stellenweise eigentlich nur ein runterschlittern im zentimeterhohen Schlamm zu. Abartig! Da hatten die Jungs und Mädels vom OCC am Donnerstag und vom CCC am Freitag wirklich super Arbeit geleistet! Nein, natürlich konnten die nix dafür, dass schon etliche bei Regen über die Wiesen geschickt wurden. Besser machte es das natürlich nicht. Mit Grausen dachte ich an die, die viele, viele Stunden nach mir kurz vorm Cutoff da lang schlittern würden. Ob es schlechter werden würde, konnte ich mir jetzt auch nicht so vorstellen. Aber besser würde es janz sicher nicht. Weiter unten ging es dann auf eine geschotterte Skipiste oder Auffahrt nach unten. Da konnte man wenigstens wieder laufen. Ja, auch wenn ich es kaum noch glaubte. Ich erreichte Vallorcine.
21317450_10213712826078682_6269561718478811073_nIch würde mal meinen anders als mit diesem Abstieg ist das in Vallorcine von Ulf gemachte Foto eher auch nicht zu erklären. Das Schlimme daran ist ja, dass ich auch noch vollumfänglich mit bekam fotografiert zu werden. Nein, Laktat allein erklärt das nicht. 😉
Aber es war total toll dort wieder Ulf, Maty und Manishe zu sehen! Kurz nach mir lief dann auch Lisa im VP ein. Es ging ins Finish. Ich wollte mich hier nicht ewig aufhalten. Klar, es würde noch mal Stunden dauern. Aber eigentlich war das jetzt das Finale. Also Essen und raus!
Ich traf den Schweizer wieder. Zusammen ging es bis zum Col des Montets. Jetzt noch einmal hoch und wieder runter und Ende im Gelände!
Ha, so war der Plan. Denkste Puppe! Es hieß ja, dass es nicht bis hoch zum La Tète aux Vents, sondern direkt nach La Flechere geht. Vorm Einstieg las ich zum Glück noch einmal, dass es auf 7km ca. 650m hoch und auch ne Ecke runter geht. Und ich schaute auch auf welcher Höhe ich loslief. So war mir nach einem steinigen und langgezogenen Anstieg auch klar, dass es das noch nicht gewesen sein konnte. Hier erinnerte ich mich auch, den Weg schon einmal vor Jahren gelaufen zu sein. So wußte ich wieder, dass es nach dem Linksabbiegen nochmal einiges runter ging und dann jaaanz langgezogen. sachte ansteigend nach LaFlegere, um kurz vor Erreichen der Hütte noch mal nen schicken Anstieg hochgehen zu müssen. An diesem Abschnitt war an einigen Stellen die sonst so perfekte Markierung noch so prall. Mehrfach sah ich im Schein der Lampe nicht von einer Markierung zur nächsten und schaute dann doch etwas intensiver, ob vom Weg ein Abzweig ging. Den wollte ich in keinem Fall übersehen. Diese lustige Streckenführung, die ja auch keiner auf der GPS-Uhr hatte, verursachte doch Verunsicherung bei anderen. Ich lief auf ne Truppe Franzosen auf, von denen einer anscheinend mit der Orga telefonierte und augenscheinlich fragte, ob das richtig wäre. Jedenfalls muß er unsere Startnummern durchgegeben haben. Ich verstand ja kein Wort von, was er erzählte, meinte nur meinerseits, dass der Weg richtig wäre. Es gibt nur den nach LaFlegere. Das verstand er nun wieder nicht. Egal. Oben sah ich bereits LaFlegere.
Dort genehmigte ich mir noch ne Suppe und dann ging es auch schon weiter. 8km abwärts. Hier kann man es ruhig noch mal laufen lassen. Ich will jetzt ins Ziel!
Ja. Naja. Oben war noch alles gut. Aber dann ging es auf nen Trail, auf dem man kaum Höhenmeter verlor und es wurde neblig. Ich sah kaum noch zwei Schritte weit. Blöd mit Laufen. Ein, zwei überholten mich hier. Das war es dann aber auch schon. Ich fluchte innerlich endlich aus dem Nebel zu wollen, um endlich das Ding mit Anstand zu Ende zu bringen. Unter 33h würde es werden. Aber weiter oben war ich echt am Grübeln wie schnell ich unten dafür sein müsse, wenn das gewander im Nebel so weiter ginge. Gut, auch das geht vorbei. Auch ich kam wieder ins Laufen, Courmayeur kam in Sicht und jetzt hieß es einfach nur noch laufen… 2013 lief ich Nachts um kurz vor Vier ein. Da ist das Örtchen dann doch recht ruhig. Ein paar Supporter warteten auf den eigenen Anhang und feuerten auch ordentlich an. Diesmal war es nicht viel eher. Bis auf die Supporter war es recht ruhig.
IMG_1362Ruhig? Hallo? Kurz vorm Ziel stand da plötzlich Floh, machte Alarm und lief doch tatsächlich noch mit mir ein Stückchen mit! Hey, der war sicher unter oder Richtung 24h gelaufen und jetzt noch so was? Hammer!
Das war total schön, dass Floh da war! Danke dafür! Wirklich sehr, sehr geil!
 

Und nach 33h44min52s war dann also der erste Teil des Doppels im Sack!

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Total toll war dann auch der Rest des recht jungen Morgens. Floh wußte, dass ich im Sportcentrum Duschen und dann im Auto schlafen wollte und meinte ich solle mit zu ihnen ins Quartier kommen. Da kann ich vernünftig duschen und auf der Couch schlafen. Das klang super. Aber erst Dropbag holen. Da sind Wechselklamotten drin. Und der Schlafsack ist im Auto. Und bloß nicht so lange rumtingeln und kalt werden. Das wäre nicht gut! Deshalb hieß es Papperlapapp! Kann ich alles erst mal von Floh bekommen. Ab auf dem direkten Weg ins Quartier. Das war super. So kam ich schnell zu ner warmen Dusche, frischen Klamotten, nem Bierchen und nem Stück Pizza! Alles was der Mensch nach so nem Lauf halt braucht! Ganz lieben Dank noch mal dafür Floh und auch an die anderen vom Boa-Team! Es war total schön, wie ihr mich einfach so mit aufgenommen habt. Die After race party war richtig toll. Einfach Weltklasse!

Und jetzt bekommen Jan und Maren auch den Schalk in Jogginghose auf die Reihe. 😉
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Auch das war ein wunderschöner Abschluß am Sonntagmittag mit Kiki und Frank noch ne Runde auf dem Parkplatz am Auto auf ner Luftmatraze zu sitzen, Bierchen zu trinken und unsere dreier Läufe zu bekaspern. Wetter war ja Sonntag dann wieder Traumhaft. Oben im Bild sieht man wunderschön die weiße Spitztüte, die ich während des Laufes auch so gern gesehen hätte.
Es war herrlich so viel Leute wieder getroffen zu haben. Thomas, auch dein Rufen und hinterherlaufen in der ersten Nacht des Laufes war klasse. „Hey Falk, viel Erfolg bei deinem Vorhaben!“ Kein Stück wußte ich im Dunkeln wer mich da ansprach. „Wer bist du denn überhaupt?“ … Ja genau, da fällt mir doch spontan wieder das Bild von Ulf am VP in Vallorcine ein. Da muß vorher schon was gewesen sein. 😉
Herrlich auch die spontane Abschlußparty am Sonntagabend im Zielbereich. Ich mag gar nicht daran denken, Iwi und ich wären schon Sonntag rüber nach Courmayeur gefahren. Ricarda, Martina, „The Legend“, Jens, Gaston, natürlich Iwi, Gaby, Volker, … toll dort ne Runde zu feiern und zu quatschen.

Es war ein wunderschönes Wochende in Chamonix!

Und nicht ganz unwichtig vielleicht noch janz zum Abschluß: Ich hab ohne Muskelschmerzen oder anderen Beschwerden die ersten Stunden nach dem Lauf ganz wunderbar tief und fest durchgeschlafen. Beim Aufwachen und vor allem dem Beine von der Couch heben wußte ich sofort alles beim Lauf richtig gemacht zu haben! Die Beine waren (fast) ohne Befund! Alles locker und nach zwei drei Schritten auch richtig fluffig. Genauso hatte ich es mir erhofft, gewünscht und doch nicht gewagt es auch nur ansatzweise anzunehmen.
Als ich die Beine von der Couch schwang, wußte ich, dass bis zum TOR alles wieder richtig fit sein wird!
Heute ist Mittwoch. Noch dreieinhalb Tage bis zum TOR. Und es war nichts falsch an dem Gedanken. Alles richtig gut!

Der erste Teil ist erledigt. Nun folgen noch einmal ein paar km ums Aostatal. Knapp das Doppelte vom UTMB und viel mehr Zeit zur Verfügung. Und dann, der Einfacheit halber, ab Sonntag 10:00Uhr am Stück.

Der TOR kann kommen!

Ick freu mir drauf!

😉

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2 Gedanken zu “Eins von zwei abgeliefert!

  1. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!! Und ich ziehe sämtliche chapeaux vor dir!
    Nach den kleinen Häppchen bei fb ist es einfach super interessant, dir und dem ganzen Lauf nochmal so in einem Rutsch zu folgen!! DER Wahnsinn! Und soo klug gelaufen!
    Der TOR kann kommen!
    Wenn einer das DUO packt, dann DU!
    Daumen werden gedrückt.

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