BC-Gedanken – Februar 2016

Brocken-Challenge

Meine vierte BC. Vier Mal diesen tollen Lauf, die Leute, die Orga, die Helfer, das Feeling erleben.

Das ist jedes Mal mehr erleben.

Beim ersten Mal kannte ich ein paar Leute. Das war ne tolle Truppe. Der NDR war da und verfolgte unter anderem den Lauf von Rü. Mein zweiter oder dritter Ultra war das. Ich glaube der erste 80er. Michael Frenz zeigte mir damals die Stecke. In Rüdershausen, km26,5 wäre ich garantiert geradeaus bis zur Hauptstraße durchgelaufen. Im Entsafter II verloren wir uns. Bis Königskrug ging es allein weiter und ab da hatte ich Frank Kleinsorg zur Orientierung vor oder neben mir. Das war Ultra lernen.

Dann zwei Jahre später Support. Die Startnummer lag bereit. Aber ein Fersensporn lies den Start nicht zu. Das war anderen Ultra lehren 😉 ?? und selbst Support erleben.

Dann kam eine sehr geniale BC. Bis Barbis verhalten und voll im selbst gesteckten Soll. 3:35h Barbis rein und 3:38h mit Spikes bewaffnet wieder raus. Das sah ich ein Jahr vorher so bei Frank am VP in Barbis. Der Entsafter machte richtig Spaß! Hier war Dembo angesagt! Einfach nur geil diese nicht enden wollenden fast geraden, leicht ansteigenden 5km zum Jagdkopf hochzuziehen, genial im Entsafter II das Auf und Ab zu fliegen. Hier war ein Jahr vorher das Beachvolleyballfeld. Diesmal nix. Vollkommen unerwartet nach Lausebuche alle vor mir Laufenden – natürlich alle außer Floh. ;-)) – innerhalb weniger km überholt und richtig Luft bekommen. Nach Oderbrück sammelt mich Lars Donath ein. Riesig gefreut darüber. Und dann Zieleinlauf mit Lars – den alten Streckenrekord getopt und doch war es kein neuer Streckenrekord – Da war noch ein Floh „ein paar Minuten“ vor uns ins Ziel gelaufen.

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Langsam wurde es ein Klassentreffen in Göttingen und oben beim Brockenwirt. Das war Brocken-Challenge-Strecke-einteilen lernen.

Letztes Jahr titelte ich „Gewonnen? Verloren?“ Spanische Runde und doch ein tolles Rennen mit einem schönen Abschluß.Das war noch mehr Freunde kennenlernen.

 

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Und dieses Jahr? Zwei Wochen vor der BC noch ne Runde im Deister mit der Hamburger Fraktion und Tanja gedreht.

 

Christian (wieder?!) kennengelernt. Am Rennsteig sind wir 2014 schon mal ne ganze Ecke zusammen gelaufen. So wußte ich, wer ganz vorn läuft. Floh vorweg und Christian in seiner Spur. Beide weit weg. Alles andere sollte sich finden. Prinzipiell ist die BC als Zwischenstation, Belastungslauf für den Transgrancanaria gedacht. Klar schaut man, wenn man zwei Jahre vorher schon mal weit vorn gelandet ist auch wie es vor einem aussieht. Primeres Ziel ist es nicht. Wie immer ist die Intension einen guten Lauf zu laufen, ihn richtig einzuteilen, hinten zulegen können. Darum geht es. Läuft man dabei mit anderen zusammen, ist das umso schöner. Läuft man mit anderen die letzten km, wie 2014 oder 2015, ist das wunderbar. Ist man allein, dann ist das so. Ist wer vor einem auch. Der Wille andere zu besiegen, ist eher nicht so ausgeprägt. Und bei der BC ist das ohnehin völlig abwegig. 😉 Und trotzdem gehört zu einem guten Lauf so gut und schnell wie möglich von A nach B, also von der Kehr zum Brocken zu kommen.

Das Klassentreffen ging schon am Freitag vorm Briefing los.

12717218_1166357926722911_8781201730902462412_nBild von Ralph Benz

Beim Frühstück oben an der Kehr siehst du dann die, die du am Vortag übersehen hast. Es ist immer wieder wunderbar, das Ratschen vorher. Es geht auf 6Uhr zu. Den dicken Flies aus, Jacke wieder an, Rucksack wieder auf. Raus aus dem Tanzsaal. Noch fix von dem einen oder anderen verabschiedet und vor zur Schranke. Markus steht schon oben auf dem Stein. Gleich heißt es „Here we go!“ und los.

12662492_1166358976722806_8172241696022127237_nBild von Ralph Benz

Das Feld sortiert sich sehr schnell. Christian und noch einer ziehen vorweg. Kurz dahinter finde ich Markus und Floh am Ratschen, geselle mich dazu. Die ersten ein, zwei, drei km sind sehr unterhaltsam. Markus erzählt. Ich höre mehr zu. Verkehrtherum ist das, geht mir noch durch den Kopf. Dann läßt uns aber Markus ziehen – und ich schicke Floh weg, nehme selber auch leicht raus. Ja, es geht tendenziell abwärts, aber bei avisierter Ankunft in Barbis gegen 9:30Uhr ist das Blödsinn ne 4:30er pace zu laufen. Mal abgesehen davon, dass das hinten raus für mich nicht gut ausgehen würde. Floh kann das, Christian auch. Ich nicht.

Gleich km5. Es geht runter nach Mackenrode. Einer nach dem anderen zieht sachte an mir vorbei. Runter ist nach wie vor ein Defizit – nicht schlimm. Ist noch ein Stück. Verschlafen ist das Örtchen. Wer soll auch schon um die Zeit da unterwegs sein, außer ein paar Verrückten? Langsam drückt ein wenig die Blase. Hätte mal nicht so viel an der Kehr ratschen sollen und mich auf Wesentliches konzentrieren. Egal. Noch vor Landolfshausen läuft es. Und dann läuft es sich besser.

Am VP wird durchgelaufen. Im Rucksack ist nicht viel. Eine Flasche Chiasamen, angemischt mit Wasser und Saft gegen einen Hungerast, eine Flasche Wasser und ein paar Gels. Mehr brauch ich nicht. Mehr ist also auch nicht bei. Halt, doch. Das Telefon. Aber das brauch ich eh nicht.

Auf den Sonnenaufgang freue ich mich schon seit dem Loslaufen. Der ist immer wieder herrlich, wenn man klare Sicht hat und das haben wir! Dieses Jahr ist er nicht ganz so rot, wie letztes Jahr. Die Fernsicht von der Seulinger Warte ist auch nicht ganz so da. Aber doch, es ist wieder sehr schön ins Morgenrot hineinzulaufen.

L1070701Bild Sonnenaufgang von Herwarth (?)

Runterwärts Richtung Seeburger See ist es wieder wie vorher. Ich laufe meinen Stiefel und das ist langsamer als der anderer. OK, ich stehe dazu. Ist wohl so. Beim ZUT bin ich auch schon vom letzten VP volle Kante nach unten geballert. Das macht richtig Spaß! Hier mag ich noch nicht. Sind einfach mal noch einige km. ‚Laß es sachte angehen, Schalk.‘ Henning zieht vorbei. Er fand kurz vor der Seulinger Warte nicht den Abzweig. Ich rufe ihm noch zu, dass des unten Rechts und dann links unter der Straße durchgeht. Dann ist er weg.

Seeburger See. Vorher der Parkplatz. Jedes Jahr kommt aufs Neue der Gedanke, dass hier bei meiner ersten BC noch ein VP war. Da hatte ich meine Handschuhe liegen lassen. Die wurden dann damals echt noch hoch zur Lausebuche gebracht, damit ich sie dort auch vergaß, weil es so warm war. 😉 Jedes Jahr habe ich da dieselbe Geschichte im Kopf. So ein Blödsinn.

Seeburger See. Hier war vergangenes Jahr ein herrliches Morgenrot! Und ich sah es erst viel später nach dem Lauf auf den Fotos, weil wir das beim Lauf im Rücken hatten. Diesmal ging der Kopf auch nach hinten. Ein Mädel kam mir entgegen. Das war gut. Kurz ein Taschentuch ‚geborgt‘ und hinter der Hecke verschwunden. Jetzt war alles gut.

12698640_579790828842563_5602540327757598129_oUnd noch ein Mädel stand am Rand. Rechts. Die Linse des Fotoapparates zeigte logisch nach links. Das Morgenrot war eher rechts. Aber das war nicht so toll. Silke hat sich mal den See als Hintergrund ausgesucht – und klasse Bilder gemacht! Danke, Silke Reinicke!

Der Weg bis hierher und auch die nächsten 25km sind einrollen. Ich mag das, genieße den Weg, die km, die Landschaft, freue mich auf nen kurzen Schnack mit anderen Läufern. In Summe bin ich aber eher dabei eins mit mir und dem Lauf zu werden, genieße diese km, die einfach so dahingehen.

Vorn laufen Floh und Christian und Henning und weiß ich wer noch. Alles gut. Ich cruise diesen Weg. Ich kenne ihn. Ich denke bis zur nächsten Biegung, dem nächsten Anstieg, dem nächsten Ort, dem tiefsten Punkt, dem nächsten VP, erinnere mich an vergangene BC’s an der und der Stelle, an die BC-Reverse bei sängender Hitze, an die Truppen, die 2013 als ich Support machte, in Ruhmspringe an mir vorbeikachelten. Der Kopf ist immer in ‚Bewegung‘. Und doch ist es das Finden innerer Ruhe.

Ich finde mein Dembo, meinen Weg. Es ist einfach nur schön hier laufen zu können.

Nach Rhumspringe geht es hoch und oben Links. Kurz vor der Abzweigung sehe ich einen Läufer vor mir, der unschlüssig ist und Rechts will. Ich rufe ihn zurück, zeige ihm an dem großen, dicken Baum geradezu den Pfeil nach links, sage ihm, dass es immer geradeaus und am Ende des Weges Rechts und wenige 100m wieder links geht. An dem Abzweig standen vergangenes Jahr zwei Verrückte. Betonstraße und Harzblick sind so zwei Stichworte. Beide sind heute selbst auf der Strecke. Nachdem ich so Streckenkundig klang, lief ich die nächsten Meter durch den Wald und erkannte ihn kein Stück wieder. Das Grübeln ging los. ‚Hast du nen Abzweig verpaßt?‘ Ich hatte den Abzweig am Ende des Weges im Kopf. Aber bis dahin war Unsicherheit. Sehr lustig. ;-( Der Abzweig kam. Jup, auch da standen letztes Jahr Holger und Nolle! Diesmal kam just in dem Moment, da ich abbiege, ein grüner VW-Bus. Das können auch nur so Verrückte sein. Wer hat die bloß dahin gelotst? 😉

Es geht in die letzten km bis Barbis. Nicht mehr weit. Gleich wird es windig, geht nochmal runter und wieder hoch. Nach ner kurzen Pipipause läuft Carsten Drillig wieder ran. Oben am Waldrand, kurz vor km36. Wir schnacken ne Runde, laufen bis zur Talsohle zusammen und im letzten Anstieg vor Barbis läuft dann wieder jeder sein Dembo.

Abwärts nach Barbis sehe ich Henning vor mir laufen. Er ist schon noch ne Ecke weg. Wir werden uns wiedersehen. „Auf jeden Fall oben im Goethesaal.“ Die Gedanken sind jetzt schon mehr beim VP. Ich horche in mich. Fehlt was? Wie geht es? Was brauche ich? Der Plan ist dort auf Spikes wechseln, die zweite Flasche Chiasamen und ne Falsche Wasser nehmen und weiter. Der Magen ist OK. Also genauso umsetzen.

12728907_579797572175222_6765958945847464643_n3:30h war Plan für Barbis. 3:30h lief ich am VP rein. 😉

Bild von Silke Reinecke

Im Hintergrund kommt Christian. Den hatte ich da überhaupt nicht hinter mir vermutet. ;-(

Flasche tauschen, die andere halb voll mit Wasser, Schuhe tauschen und weiter… Doch was war das? Da stand plötzlich Christian. Was macht er denn hier? Der ist doch weit vorn! Ich höre nur etwas von ‚Verlaufen‘ und ziehe weiter. Wir werden uns eh gleich im Anstieg hoch zur Brücke sehen.

Hochzu erzählt Christian wo er den falschen Abzweig genommen hat. Wenn ich da nicht selbst Carsten zurückgepfiffen hätte, wüßte ich vermutlich nicht, dass da ein Pfeil war – wußte schließlich, dass es Links ging. Ein Stück liefen wir zusammen. Er würde sich erholen und dann nachkommen! Da war ich mir sehr sicher, dass wir uns wieder sehen würden.

Vor uns tauchte Henning auf. Noch vor der „Hohen Tür“, der Querung ins Tal zum Entsafter I war ich auch an ihm vorbei. Und plötzlich war ich im selben Film wie vergangenes Jahr. Vor mir nur Floh. Und nun? Nun kam erst mal etwas, das als mystisch, als anstrengend, kraftraubend, auslaugend bezeichnet wird. Vor mir lagen erst mal 5km mehr oder weniger geradeaus, stetig ansteigend. 5km,die zu flach zum Gehen sind. 5km, die zu steil zum Laufen sein sollen? Quatsch! Jetzt heißt es Kopf runter und Laufen. Einfach nur Laufen. Nicht nachdenken, nicht auf die Uhr sehen, nicht nach vorn sehen – Dembo suchen, finden und einfach nur Laufen. Links ist Wald, Rechts ist Wald. Wenn es vorn Links licht wird, dann kann man hoch schauen. Dann dürfte der Jagdkopf nicht mehr weit sein. Vorher hochsehen ist Blödsinn. Und es lief. Es machte irgendwie auch Spaß das Dembo einfach auch laufen zu können. Nein, das war nicht anstrengend. Es lief einfach so. die Gedanken flogen irgendwohin. Keine Ahnung mehr, was mir da durch den Kopf schwirrte. Es war ein langer Fluß. Laufen, einfach nur Laufen. Es kam Schnee. Es wurde licht. Es war sonnig. Es wurde warm. ‚Och nee, nicht warm! Kalt ist schon OK.‘ Keine Lust was ausziehen zu müssen. Nein, so schlimm war es nun auch wieder nicht. Es blieb von den Temperaturen bis zum Schluß so, dass man nicht überlegen mußte die Ärmel hochzuschieben oder gar die Jacke auszuziehen.
Die Mädels am Jagdkopf standen noch im Schatten. Hätte man bei dem Wetter den VP nicht weiter runter in die Sonne legen können? Später sah ich auf Bildern, dass die Sonne sehr wohl noch rum kam. Alles gut! 😉 Kurz Wasser gefaßt und weiter.

Es geht wellig weiter. Mal schauen, wie der Schnee zu laufen ist. Aber das war gar kein Problem. Skispuren waren nicht zu beachten. Da waren keine. Und der Schnee war auch nicht hoch. Am besten ging es aber immer noch in der Fahrspur. Schön kraftsparend. Jup, läuft.

In Gedanken ging ich den Weg durch. Was kommt als nächstes? Der Abzweig, die Kurve, da hoch, da runter und freute mich, wenn die Vorstellung mit der Realität übereinstimmte. Manchmal hat man einen Abschnitt länger in Erinnerung als er ist, manchmal ist er deutlich kürzer. Mit dem Spiel kann man auch wunderbar Zeit verbringen.

Der Schnee wird etwas mehr. Aus dem dünnen Weiß wird eine „dickere“ Schneedecke. Es ist nicht mehr weit bis Lausebuche. ‚Was brauche ich?‘ Eigentlich alles anbei. Etwas Wasser auffüllen und dann kann es gleich weiter gehen. Wird wer in Sichtweite hinter mir sein? Ich war schnell. Ich glaub nicht. Aber sein kann alles. Bei meiner ersten BC, als ich mit Michael im Entsafter hoch bin, war ich auch der Meinung wir wären schnell gewesen und doch war am Jagdkopf einer ran und hinter dem Jagdkopf vorbei – um mich noch vor Lausebuche doch wieder ziehen zu lassen.

Zwei Leute kommen mir entgegen. Das gelbe Basecap hatte ich heute schon mehrfach gesehen. „Das sieht schön locker aus!“ OK, der Klassiker, den man immer wieder gerne hört – egal wie es einem geht. Der Rücken wird gerade. Der Kopf hört in den Körper. Stimmt. Alles funktioniert tadellos. Es ist nicht anstrengend. Es ist nicht hart. Die Beine sind locker. Es läuft einfach so. Außendarstellung und Realität stimmen überein. Bald km 63, bald geschafft. Bald nur noch 17km. Bald Königskrug. Bald Oderbrück. Bald Brocken.

Das Wetter ist einfach herrlich! Der weiße Winterwald, der blaue Himmel, die strahlende Sonne, unterwegs auf bekannten Pfaden, es geht gut – ich liebe das durch den Wald cruisen!

Ankunft Lausebuche. Kurz Wasser auffüllen und weiter. Fix geht es über die „B“ und dann den Hauptweg weiter.

BC_weg2016-006Nach ca. 200m schaltet sich wieder der Kopf ein. ‚Moment! Der Abzweig rechts soll doch laufbar sein. Du mußt daran bereits vorbei sein.‘ Stop, gewendet, 10m Retour, keinen Weg Richtung „B“ gesehen. Egal. Wer weiß, wie gut das wirklich laufbar ist. ‚Dann nehme ich eben die Schleife wie im vergangenen Jahr. Ein Teil der 500 Mehrmeter habe ich eh schon weg. Das paßt.‘

So groß ist der Bogen nun auch wieder nicht. Gleichmäßig geht es weiter. Ruckzuck bin ich an der Kreuzung wo es wieder auf den direkten Weg zum Brocken geht. Kein Ding. Läuft! Es geht Links, dann den rechten Abzweig halb geradeaus und nach ein paar Metern runter langgezogen wieder hoch. Stimmt! Tendenziell muß es ja hoch gehen. Irgendwo müssen die Höhenmeter ja herkommen. In dem Stückchen Abwärts kommt plötzlich ein janz leichtes Zwicken in der Wade. Kurz erst Links, um sich wenig darauf auch Rechts mal so zu melden. Nicht, dass ich das nicht kennen würde. Das sind die Vorboten eines bald oder weniger bald kommenden heftigen Ziehens. Das ist die Ansage! Wann steht noch nicht fest. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass da erst etwas viel später passiert, ist nicht sehr hoch.

‚Das gibt’s doch nicht! Was soll der Scheiß? Wie weit noch?‘

Zwei km dürften seit Lausebuche weg sein. Dann bleiben 15, vielleicht 16km. Nee, ne? OK. Da ist dann jetzt also der Haken dran. Bis grade eben standen die Chancen gut da oben mit Christian zusammen anzukommen. Weit wird er nicht hinter mir sein. Das hatte sich dann also jetzt erledigt. Oben sind die Klamotten. Ankommen ist jetzt eher nicht so die Frage. Im Zweifel kann man da auch mal wandern. Aber das wird jetzt dann doch dauern.

Der Anstieg ist geschafft. Das zweite Zwicken. Etwas stärker. Stehen bleiben. Andehnen. Tief runter und schön die Muskeln und die Sehne straffen. Ziehen und halten. 21, 22, 23, … 38, 39, 40. Hoch. OK. Nochmal? Reicht erst mal. Ich bin allein im Wald. Nein, da kommt noch keiner den Hügel hochgestapft. Und weiter geht es. Die nächsten km bis Oderbrück sind doch so schön laufbar! Und ich? Gehen, laufen, wieder ein Stück gehen, wieder leicht und langsam antrotten. Ich verstehe es nicht. Die Spikes geben doch eigentlich sehr gut halt. Nein, da ist kein Rumschlittern, kein Wegrutschen nach links oder rechts oder hinten. So etwas kann unbemerkt Kraft kosten, kann in die Beine gehen. Du merkst es gar nicht wirklich und plötzlich meldet sich etwas aufgrund der Überlast. Gefühlt stand der Fuß immer sehr gut. Aber jetzt merke ich es. In dieser angeeisten und ungleich zertretenen Fahrspur setzt der Fuß nie wirklich gerade auf, gleicht immer etwas aus. Das zieht jetzt. Das wird sich aber von den Wegverhältnissen auch eher nicht ändern bis hoch.

‚OK. Nimm den Weg an.‘

Ich bin auf dem Weg. Ich habe hier keinen Gegner. Nicht den Weg und nicht die Leute.

Christian wird kommen. Andere werden kommen. Sie werden vorbeiziehen und es ist nicht schlimm. Es bleibt diese herrliche Landschaft. Es bleibt dieser Lauf. Es bleibt dieser wunderbare Geist der BC. Wir werden uns oben treffen Bierchen trinken, ratschen, die anderen empfangen. Wir werden zu erzählen haben. Jetzt kann auch ich erzählen. Nein, nicht die spanische Runde war es. Nein, nicht die schlechte Form. Einfach nicht richtig in mich reingehört. Einfach im Entsafter überzogen. Dabei lief es da so schön locker. Hätte ich es merken müssen? Ich weiß es nicht. Egal. Auch mit solchen Gedanken kann man die km hinter sich bringen. Gleich schon Königskrug! Ich trabe wieder vor mich hin. Die Leute im Gasthaus schauen raus. Windbeutel gibt es hier! Nein, ich brauche grade keinen. Wasser habe ich noch. Brauche ich überhaupt etwas? Eine nicht zickende Wade. Sonst geht’s. Christian ist immer noch nicht da. Ich sage Bescheid, dass die Leute am VP ihm ausrichten sollen, er solle noch mal Gas geben. Zwischen Lausebuche und Oderbrück kann man sich schnell auch mal gehen lassen. Das ist ein müder Streckenabschnitt. Es ist doch noch ne Ecke und man ist meist schon lange allein unterwegs. Vor einem keiner zu sehen, hinter einem auch nicht. Wozu hier Gas geben? Aber da kann man ja nen Ansporn setzen! 😉

Und weiter geht es. Gleich muß ich mich konzentrieren! Spanische Runde! Nicht noch mal. Nein, diesmal geht es geradeaus. Noch und nochmal habe ich mir den Weg auf der Karte angesehen. Es geht eigentlich immer geradeaus nach Oderbrück. Letztes Jahr war ich da entweder im Nirvana oder im Flash. Auf jeden Fall bin ich einfach nach dem Wegweiser Richtung Oderbrück nach rechts abgebogen. Da läuft man dann mal eben schlappe 700m mehr, um in einem Bogen aus der Gegenrichtung am Abzweig zum Brocken anzukommen. Bildlich habe ich den Abzweig nicht mehr vor mir. Ich werde es dann sehen, wenn ich da bin. Und richtig. An dieser Kreuzung angekommen, wies ein großer Wegweiser rechts nach Oderbrück (3,x km) und schaute man an dem Schild vorbei , stand da geradeaus noch einmal Oderbrück (2,x km). Kurze Gedenkzehntelsekunde und ohne im Trab innezuhalten, ging es gerade weiter.

Diesen Abschnitt hatte ich überhaupt nicht mehr im Kopf. OK, letztes Jahr bin ich da auch nicht lang. Es ging hoch. Beachvolleyballfeld. Super! Laufen ging, aber eher so mit kleinen Tippelschritten und bloß ohne Kraftaufwand! DieWaden zicken grade nicht. Man muß es ja nicht herausfordern. Links und rechts waren so etwas wie Skispuren. Daneben war etwas festgetreten etwas ähnliches wie ein Weg. Es ging hoch, man mußte schauen, wo es am einfachsten lang ginge. Der Blick erfaßte eigentlich nur die nächsten drei, vier Meter – immer auf der Suche nach der optimalen, kräftesparendsten Route. Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es immer weiter gerade hoch. Der Kopf schaltete sich wieder ein. ‚Hast du den Abzweig nach links schon verpaßt? Das kann doch gar nicht so weit sein! Nee, bloß nicht vorbei! Du kommst dann wieder unten am Abzweig kurz hinter dem VP Königskrug raus. Nicht diese Runde! Nicht jetzt, nicht heute. Ich bin jetzt nicht geradeaus, um die spanische Runde dann andersrum zu laufen. Nein! Der Abzweig kann noch nicht vorbei sein! Ein paar Skifahrer kommen entgegen, ein paar machen gerade am Rand Rast. Man grüßt sich. Etwas verwundert schauen die einen an. Als ich vorbei und weg bin, fällt mir ein, ich hätte sie fragen können. Das wäre zu einfach. Der Blick geht nun immer wieder vor. Der Weg wird nach dem Abzweig abgescannt. Meter um Meter arbeitet man sich durch den Schnee, mit jedem Meter kannst du weiter vor schauen – und keinen Abzweig sehen. Die Anspannung steigt immer weiter. Gedankliche Entlastung: ‚Nein, du bist noch nicht vorbei.‘ Um im nächsten Moment doch wieder zu fiebern.

Und dann sehe ich endlich dieses Schild! Juhu! Nicht gepennt. Nicht im Nirvana vorbei. Ich bin wieder drin. Jetzt bloß noch den Weg an den Telegrafenmasten etwas links des Kaiserwegs finden und nicht auf dem Trampelpfad, sondern der Autobahn nach Oderbrück kommen! Volle Konzentration! Dieses Bangen nach dem rumpennen brauche ich nicht. Wade und Weg lasten gerade die verbliebenen geistigen (?) Ressourcen vollständig aus. Und wer steht da plötzlich am Wegesrand? Ist ja wohl nicht war! Das Astra! Die Kombination aus dem „Erscheinen“ und der eigenen Auslastung ist dann wohl recht anschaulich festgehalten.

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Anders läßt sich das auch wirklich nicht erklären!

Je näher ich Oderbrück komme, umso mehr keimt die Hoffnung doch noch zusammen mit Christian da oben anzukommen. Mit jedem Meter, den ich Laufen kann, steigt die Chance. Ja, es läuft wieder. Nein, es geht nicht mehr schnell. Bei der Pace steht runter nach Oderbrück keine 5 oder 6. Aber gut. Wenn ich nur ne Minute langsamer je km laufe und vielleicht einen km Vorsprung habe, sind es halt noch sieben km, bis er ran ist. Marco auch noch gesagt, er solle Christian Bescheid geben. Und weiter geht es.

Eine Schulklasse ist mit den Skiern unterwegs. Abwärts laufe ich an ihnen locker vorbei. Ich habe meine Pace gefunden. Es macht Spaß. Es ist nicht mehr weit. Vorn sehe ich schon den Parkplatz von Oderbrück. Am Rand, etwas ab vom Weg steht einer mit nem riesigen Fotoapparat. „Ist nicht mehr weit“ rufe ich ihm zu. „Ich weiß. Bin es selbst auch schon gelaufen.“ bekomme ich zur Antwort. Wer da am Rand stand, habe ich erst oben realisiert, als wir uns im Goethesaal gegenüber stehen. Laktat kann es nicht sein. Aber die Gedankenwelt wird schon einfacher auf so nem Weg, einfacher und langsamer. 😉

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VP Oderbrück. Noch 7,8km. Oder waren es 8,7? Auf jeden Fall einstellige km. Noch mal warmes Wasser in die Flasche. Das ist gut. Der Magen fragte nach was zu futtern. „Der Bananenkuchen ist total lecker.“ Aha. Zum Glück zeigt der Finger auf einen Kuchen vor mir. Ich hätte ihn jetzt eher als Schokokuchen einsortiert. Aber wenn er lecker sein soll, dann nehm ich doch zwei Stück und mache mich schon mal weiter. Essen kann man auch im Gehen. Es ist schließlich nicht mehr weit! Jup, der Kuchen war doddal lecker!

Wanderer kommen entgegen. Skifahrer werden überholt. Die Blicke, wie ich vorbeilaufe – köstlich. In Gedanken werden die verbleibenden km eingeteilt. 1km Brockenstraße, 2km an der Bahn. 1km Dreieckiger Pfahl, 2km die Gerade dorthin ab dem Abzweig, der gleich kommen muß. Wenn ich an der Rampe bin, ist es geschafft, eigentlich ist es „nur noch“ der km bis zum Abzweig und dann noch mal zwei bis zum Dreieckigen Pfahl. Das Ende ist aber jetzt schon so was von in Sicht! Langsam breitet sich ein Grinsen im Gesicht aus. Mit jedem Wanderer, der einem entgegenkommt, mit jedem Meter, der es weniger bis zum Dreieckigen Pfahl ist, wird dieses Grinsen breiter. Die Antenne vom Brocken kommt in Sicht. Die paar Meter bis zu diesem Hügel sind es noch? Pah! Jetzt ist egal, was kommt. Der Drops ist gelutscht.

Dreieckiger Pfahl, links. Jup, das ist die Einflugschneise!
Das Grinsen reicht mittlerweile bis an die Ohren.

„Ist nicht mehr weit.“

„Ist nicht mehr weit.“

„Ist nicht mehr weit.“

Jetzt eigentlich nur noch die Rampe hoch zur Bahn.

Doch Moment. Was ist das? Ein kleiner giftiger Huckel ist da doch vor der Rampe noch im weg. Den hatte ich gar nicht mehr so auf dem Zettel. Aber das ist jetzt auch kein Hindernis mehr. Es geht hoch, etwas runter und dann das letzte wirkliche (?) Hindernis vor dem Brocken, die Rampe. Bei meiner ersten BC stiefelte mir hier Frank davon, um vier Minuten vor mir oben anzukommen. Vergangenes Jahr stapfte ich hier mit Michael hoch, um gemeinsam ab da die letzten Meter zu absolvieren. Vor zwei Jahren hat Lars von oben gewunken, ich solle doch kommen. Wir sind dann zusammen oben auf dem Brocken angekommen.

Diesmal war ich allein. Nein, da war keiner in Sichtweite – hinter mir.Gemeinsam genießen ging nicht. Hmm. Egal. Jetzt geht es einfach nur noch vorwärts. Beschleunigen ging nicht mehr. Aber wozu auch? Es lief einfach. Ich genoß diesen Weg. Ich genoß die Leute, das Rennen, die Gegend, das Wissen um das ich geschafft hatte mit dem Wissen, dass die Wanderer um einen keine Ahnung davon hatten. Das war nicht schlimm. Das war nicht wichtig. Ich wußte es. Das reicht. Ich verschenkte ein riesig breites Lachen und bekam Lachen, Lächeln zurück. Da ist doch egal, was man geschafft hat. Dieses Lächeln zu sehen oder es herbeizuzaubern macht einfach Spaß!

Am Ausgang der Rampe laufe ich auf einen Radler auf. Er will mich vorbeilassen. So ein Blödsinn. Jetzt geht es doch erst mal reichlich flach an der Bahn lang. Nein, er will nicht vorfahren. Wir schnattern ne Runde. Im Entsafter konnte er mit Floh nicht mehr ganz mithalten. 😉 Ja, sehr lustig. Klar hat der Läufer hochzu immer einen Vorteil. Aber gut, der Entsafter war auch gut zu laufen und Floh ist nun einmal in ner anderen Liga unterwegs.

Und mitten im Schnattern stehen doch plötzlich die nächsten bekannten Gesichter vor einem. Hey! Wibke und Henry! Das ist ja ne tolle Überraschung! Ja, ich wußte, dass ein paar von unseren Truppen hoch kommen wollten. Aber ich hatte irgendwie alle von Schierke aus auf dem Zettel. Das war schön, euch beide da schon zu sehen!

Und weiter ging es. Wie immer zog sich der Weg an der Bahn noch einmal etwas. Harry, den Radler konnte ich dann doch vorschicken. Wir würden uns eh auf der Brockenstraße wieder sehen.

Der restliche Weg wird nun gelaufen! Hier ist es schließlich flach und ab dem Bahnübergang darf man sowieso nicht mehr gehen! Der Bahnübergang tauchte endlich auf.

Letzter Anstieg!

Der Blick ging noch einmal zurück, ob da nicht vielleicht doch einer kam, ob es sich nicht doch lohnen würde zu warten. Aber da war keiner. Also allein die letzten Meter da hoch.

Hochstürmen und Lächeln war das Moto!

Yes! Wieder einmal geschafft! Nein, die Zeit von vor zwei Jahren mit Lars würde Bestand haben. 7:21h werden es nicht mehr. Aber das war einfach egal.

Es war ein strahlend blauer Himmel, ein strahlender Schalk, irgendwie wohl doch ein ganz guter Lauf. Das war die Zeit diesen Lauf, diese letzten Meter zu genießen! Slalom um die Spaziergänger und an allen geht es vorbei. In dem kurzen steilen Stück kurz vor dem Bahnhof geht es doch noch einmal kurz in den Wanderschritt. Aber auch da geht es zügig an allen vorbei. Dort passierte ich Harry wieder. Er trat zwar gut in die Pedale. Aber gegenüber Laufen müßte man da doch deutlich rausnehmen. Er war mit dem Radl unterwegs. Ich zu Fuß. Da kann man vorbei und weiter.

„Wir sehen uns gleich wieder!“

„Ist nicht mehr weit.“

„Ist nicht mehr weit.“

„Ist nicht mehr weit.“

Hier kann man schon sehr schön in die Ferne schauen. Ist das ein Wetterchen? Ist das ein Ausblick? Herrlich!

Der Bahnhof, die letzten Meter, das Zielbanner kommt in Sicht! YES! Geschafft!

Und wer steht da oben? Mone und Tommy! Das war schön, das mit euch gemeinsam zu genießen!

Geschafft! Einfach Herrlich! Doch, es war ein guter Lauf!

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Jetzt hieß es warten. Bald sollten die nächsten kommen. Christian wollte ich gratulieren. Eine Reporterin wollte etwas von mir wissen. Sehr lustig. Floh ist drin im Goethesaal. Nicht ich. Dann zogen wir noch fix zum Brockenstein. Das muß festgehalten werden!

12729104_1003217459750208_5458575369996017798_nRetour am Ziel traf ich auf Marcel. Klasse Zeit, klasse Lauf! Christian traf ich dann im Goethesaal. Da lag auch Floh auf der Massagebank. Jup, geduscht war er schon. Logisch. 6:50h! Super Leistung. Christian kam 7Minuten nach mir rein. Ohne Verlaufer wäre er deutlich vor mir gewesen. Schade! Ich hatte letztes Jahr die spanische Runde. Nächstes Jahr wird es auch für ihn laufen.

Der restliche Tag war dann eigentlich nur noch feiern. OK, erst kurz duschen, was futtern, nen Bierchen. Die nächsten trudelten ein. Micha, Henning, … Jan, Lars, Nolle, …. Bierchen trinken, ratschen. Silke und die anderen vom Support trudeln ein. Ein wunderschönes Klassentreffen hier oben halt. Und dann mußte ich aber wieder raus.

Mein Freund Riggo müßte bald kommen! Laufschuhe und Laufsachen hatte ich schließlich extra ins Gepäck für oben eingepackt. Es war herrlich die Brockenstraße runter zu laufen und die Entgegenkommenden abzuklatschen. Keule kam strahlend hoch. Es ging wieder runter bis zur Bahn und ein Stück die Bahn entlang. Mit Riggo ging es wieder hoch und nach noch nem Bierchen und noch mehr Futtern und noch mehr ratschen ging es dann noch mal raus zu Tanja, Kiki, Björn, … , und natürlich last but definitively not least meine Lieblingsneubielefelderin!

12697297_579803972174582_6733059984581553343_oBild von Silke Reinicke

Und auch da traf man wieder bekannte Gesichter, klatschte ab. Schön! Das ist immer wieder schön an der BC! Die ankommenden Läufer werden im Goethesaal mit Klatschen empfangen und je später man eintrudelt, desto mehr Applaus bekommt man. Jup, genauso ist es richtig. Auch das ist der Geist der BC!

Jeder Lauf ist eigentlich an der Stelle zu Ende. Die BC nicht! Da gibt es noch einem Weg nach Oderbrück oder Schierke! „Letzte Kurve!“ oder „Vorsicht glatt.“ sind nur zwei Insider für den Rückweg der vergangenen Jahre. Immer wieder schön gemeinsam dann auch diesen Weg zu meistern.

Der tatsächliche Ausklang ist dann am nächsten Morgen beim Frühstück in Göttingen.

Es war wieder mal eine wunderschöne BC!

Der Lauf war ganz gut. Das Klassentreffen war Spitzenklasse!

Ich war sehr, sehr gerne wieder dabei.

Dieses Jahr sind über 33.000€ Spendengelder zusammen gekommen!

Danke an alle Leute, die diesen Lauf mit organisiert und an der Strecke zum Gelingen so beigetragen, so viel Zeit und Herzblut aufgebracht haben!

Euch gilt der eigentliche Dank!

😉

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4 Kommentare zu „BC-Gedanken – Februar 2016“

  1. Hach, das ist ein sehr schöner Bericht von einem unglaublichen Lauf! Toll, dass es auch Fotos gibt – Dein Gesicht auf dem Foto von Marco: unbezahlbar. Nein, im Ernst: vielen Dank fürs Aufschreiben!

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    1. Das nennt man wahrscheinlich Laufnirvana. Beim ersten Anblick des Fotos war ich etwas erschrocken. Aber der Schreck ließ dann nach, Yazi. 😉
      Und ich war selber froh, dass es Fotos gab. Selbst mache ich jabei Wettkämpfen nie welche… 😉

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  2. Lieber Falk, sehr schön hast Du Deine Impressionen der BC zusammengefasst. Meine „Extrarunde“ hin oder her, Du warst mal wieder sehr stark unterwegs, hast wie immer ein enorm gutes, weil konstantes Finish hingelegt, und Deine Zeiten zu toppen werde ich wohl so leicht nicht schaffen! Ich freue mich auf eine weitere BC, hoffentlich im nächsten Jahr.

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    1. Oh ja, nächstes Jahr wieder BC wäre toll!
      Nur ob ich da mitlaufe, weiß ich noch nicht so ganz. Den Montag drauf geht es zu einem tollen Lauf auf den Philippinen. Da ist eigentlich die Woche vorher eher Tapern, als BC laufen angesagt.
      Mal sehen.
      😉

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